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Unterrichtsorganisation

 

In der Stufe der 10- bis 14-Jährigen werden die 1. und 2. Klassen als AHS (Allgemeinbildende höhere Schule) ohne Gliederung in Typen geführt. Ab der 3. Klasse kann zwischen dem Gymnasium mit Französisch oder Latein, dem Realgymnasium und dem Schulversuch VBS (Vienna Bilingual Schooling = Gymnasium oder Realgymnasium mit Arbeitssprache Deutsch und Englisch) gewählt werden (siehe die entsprechenden Stundentafel). Im Gymnasium wird ein sprachlicher Schwerpunkt gesetzt. Es werden Französisch oder Latein ab der 3. Klasse und Latein bzw. Französisch ab der 5. Klasse bis zur Reifeprüfung unterrichtet. Im Realgymnasium werden Geometrisches Zeichnen und Werkerziehung als typenbildende Gegenstände unterrichtet, die nach der 4. Klasse enden.

Außerdem haben wir an unserer Schule im Rahmen des Realgymnasiums den Unterrichtsschwerpunkt „Experimentelles Arbeiten in den Naturwissenschaften und Informatik.

Während meist in den Wiener AHS, die mehrere Typen führen, die 3. Klassen neu zusammengestellt werden, haben wir uns zur Bewahrung der in den ersten beiden Jahren gewachsenen Klassengemeinschaft entschlossen und reißen die Stammklassen in der 3. Klasse nicht auseinander; deshalb sind die Kinder bei uns nur in den typenbildenden Fächern (z. B. Französisch oder Informatik) getrennt, sonst bleiben sie in ihren Klassen beisammen.

In der Oberstufe führen wir den Schulversuch Modulare Oberstufe.

Wir vom GRg 23 sind ein Team von dynamischen und engagierten Lehrerinnen und Lehrern, das - zusätzlich zu den Pflichtgegenständen - folgende Freigegenstände, unverbindliche Übungen und Aktivitäten anbietet:

  • Nachmittagsbetreuung mit gegenstandsbezogener und individueller Lernzeit und mit Freizeit, Verpflegung in der schuleigenen Küche
  • Buffetbetrieb (zwei- bzw. dreigängiges Menü);
  • Winter- und Sommersportwochen,
  • Projekttage für die 1. Klassen,
  • Schüleraustausch mit dem fremdsprachigen Ausland,
  • Internet-Zugang für alle Schüler/innen;
  • Neigungsgruppen: Spaß und Spiel, Ballspiele etc.
  • Teilnahme an der Fußballschülerliga,
  • Informatikunterricht von der 1. bis zur 8. Klasse,
  • Schulchor und Bühnenspiel,
  • Schreib- und Lesewerkstatt,
  • Deutsch für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache,
  • Präsentations- und Visualisierungstechniken,
  • Legasthenikerkurse,
  • Schach,
  • Förderkurse für leistungsschwächere Schüler/innen,
  • Integrationsklasse.

Da werden Verhaltensweisen geübt, die allen Beteiligten (Schüler/innen,  Eltern und Lehrer/innen) eine konfliktfreie Arbeitsatmosphäre, aber auch das  Akzeptieren der eigenen Gefühle ermöglichen sollen. Was bedeutet das? z.B.  besser zuhören, aufeinander eingehen und verstehen lernen, dass Zusammenarbeit  größere Erfolge bringt. Aber auch entspannteres Lernen, bessere Konzentrationsfähigkeit und eine Verminderung des Konfliktpotentials wollen wir damit erreichen.

Sehr wichtig sind uns auch selbstbestimmtes, selbständiges Arbeiten und  individuelle Begabungsförderung, deshalb erproben wir auch offene Lernformen.

Besonderen Wert legen wir auf ein gutes Verhältnis zwischen Eltern,  Schüler/innen und Lehrer/innen.

Auch unseren Schüler/innen ist es ein besonderes Anliegen, mit Konflikten  besser umgehen zu können und die aus Aggressionen entstehenden Energiepotentiale  zu kanalisieren. Deshalb haben sich einige von ihnen zu sog. Mediator/innen ausbilden lassen und stehen ihren Mitschüler/innen als Ansprechpartner/innen bei kleineren und größeren Konflikten zur Verfügung.